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    Baubeschluss Umgestaltung Herzog-Philipp-Platz

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    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bolay,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,
    liebe Bürgerinnen und Bürger,

    ich freue mich sehr über dieses Projekt – es ist das erste größere Vorhaben, an dem ich hier im Gremium mitwirken kann. Und ich bin überzeugt: Der Herzog‑Philipp‑Platz wird durch diese Maßnahme nachhaltig und sichtbar gewinnen. Mehr Grün, bessere Aufenthaltsqualität, klare Wege, ein sicherer und lebendiger öffentlicher Raum – genau das braucht die Parksiedlung. Gerade in dieser eng bebauten, urbanen Umgebung ist ein solcher Platz ein echter Mehrwert. Wir haben in anderen Stadtteilen gesehen, wie positiv sich solche Erneuerungen langfristig auswirken.

    Besonders wichtig finde ich, dass wir nach all den Beratungen der letzten Monate auch jetzt, in der finalen Phase, noch einmal bewusst und offen auf das Projekt schauen und Einsparpotenziale prüfen. Genau diesen Anspruch habe ich an Verwaltung und SEG: sorgfältig planen, aber auch konsequent hinterfragen, ob jeder Euro richtig eingesetzt ist. So würden wir es im Privaten auch tun. Die nun reduzierten Einsparungen zeigen, dass wir verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehen – ohne die Qualität des Projekts zu gefährden.

    Gleichzeitig ist es richtig, dass nicht an den falschen Stellen gespart wird. Beim Spielplatz auf Einsparungen zu verzichten, halte ich für absolut sinnvoll. Das wäre Sparen an der falschen Stelle gewesen. Der Betrag ist überschaubar, der Nutzen für Kinder und Familien dagegen groß. Auch bei der Parkierung wurde ein vernünftiger Mittelweg gefunden: ein paar zusätzliche Stellplätze, ohne die Grundidee des verkehrsberuhigten Platzes zu zerstören. Das ist ein guter, pragmatischer Kompromiss.

    Ich möchte mich ausdrücklich bei der SEG bedanken: für die gründliche Ausarbeitung, für die vielen Beteiligungsrunden und für die Vielfalt der Formate – von klassischen Informationsabenden bis hin zur Einbindung der Kinder. Wir werden nie alle erreichen, und es wird immer Kritik geben. Am Herzog‑Philipp‑Platz ist der zentrale Zielkonflikt klar: Parkplätze versus Aufenthaltsqualität. Wir entscheiden uns bewusst für die Variante, die der Bürgerschaft langfristig mehr Lebensqualität bringt. Die Parkplatzfrage können wir als Stadt nicht vollständig lösen – ein Parkhaus wäre die radikale Alternative gewesen, aber viel zu teuer und sicher nicht die nachhaltige Lösung.

    Die SEG hat alles getan, um die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen. Das macht die Entscheidung heute deutlich einfacher. Ich stimme dem Projekt zu.

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